Pressemitteilung:

  • 15. Oktober 2012

Ratsherr Rimkus zur „Richtigstellung“ seiner Aussagen durch die Stadt

„So, jetzt wissen wir es: 35 % und 15 % ist nicht das gleiche wie 50 % - zumindest nicht aus Sicht der Stadt“, kommentierte Andreas Rimkus, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion eine Pressemeldung der Stadt am heutigen Tage.

In der Pressemeldung hatte das städtische Presseamt Aussagen von Rimkus widersprochen, in Düsseldorf hätten rund 50 Prozent der Bevölkerung Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein. In seiner Stellungnahme teilte das städtische Presseamt mit: „Nur etwa 35 Prozent aller Düsseldorfer sind potentiell in der 'Einkommensgruppe A' wohnberechtigt und haben damit einen Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein und nicht 50 Prozent. … Weitere 15 Prozent sind potentiell wohnberechtigt in der Einkommensgruppe B.“

„Diese höhere Form der Mathematik, wie sie hier das Presseamt betreibt, erschließt sich mir nicht auf Anhieb. Aber jenseits aller statistischen Verrenkungen bleibt festzuhalten, dass – egal ob 35 und 15 oder 50 % - in Düsseldorf offensichtlich ein hoher Bedarf an preiswertem Wohnraum besteht. Der Oberbürgermeister und seine CDU/FDP-Koalition weigern sich das zur Kenntnis zu nehmen und setzen weiter vor allem auf hochpreisigen Wohnungsbau.“