Pressemitteilung:

  • 12. Juni 2012

Abriss Tausendfüssler: Sorgfältig geprüft. Ergebnis wird akzeptiert

Mit der Entscheidung ist der Weg frei für den von CDU und FDP gewollten Abriss des Tausendfüsslers „Allerdings bleibt festzuhalten, dass der Minister lediglich die Denkmalfrage geprüft“, sagt Volkenrath . „Die Entscheidung sagt nichts zur stadtplanerischen und verkehrspolitischen Qualität des Projektes Kö-Bogen und des Abrisses der Hochstrasse aus. Hier halten wir an unserer grundsätzlichen Kritik fest: es ist zu teuer und nicht mehr zeitgemäß. Die geplanten Tunnel bringen nicht weniger sondern mehr Verkehr in die Stadt und damit mehr Lärm, mehr Abgase und mehr Feinstaub.“

An die Gegner des Abrisses, besonders an die Mitglieder der Initiative „Lot Stonn“ richtet Volkenrath die Bitte, sich trotz der Entscheidung, weiterhin gemeinsam für eine vernünftige Stadt – und Verkehrsplanung in diesem Bereich einsetzen, die auch finanziell zu schultern ist. Zugleich richten er einen Appell an CDU und FDP: „Die Mehrheitsfraktionen und der Oberbürgermeister sollten nicht vergessen, dass bei der Stadtplanung auch der Dialog wichtig ist, wenn man breit akzeptierte Ergebnisse will. Im Übrigen sollte man bevor nun eifrig neue Tunnel gegraben werden sich mal mit dem Landesbauministerium in Verbindung setzen. Es gibt Hinweise dass es unter bestimmten Voraussetzungen sogar Fördermittel fließen könnten. Das hat die Prüfung quasi als Nebeneffekt ergeben. Auf solche möglichen Millionenzuschüsse sollte Düsseldorf gerade wegen der vom Kämmerer immer wieder betonten “Risikovorsorge“ nicht leichtfertig verzichten.“„Natürlich hätte mir eine Entscheidung für den Tausendfüssler besser gefallen. Aber die Begründung ist nachvollziehbar und deshalb kann ich das gut akzeptieren“, sagt Martin Volkenrath, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion zur Entscheidung des Landesbauministers, den Abriss des Tausendfüsslers zu genehmigen.. „Ich möchte mich ausdrücklich beim Minister für die sorgfältige Prüfung und die gut begründete Entscheidung bedanken. Er hat damit das nachgeholt, was im Planungsprozess vorgeschrieben ist, aber von der schwarz-gelben Mehrheit bei ihrer Kopf-durch-die-Wand-Planung unterlassen wurde – die sorgfältige Abwägung der Interessen des Denkmalschutzes. Zugleich hat er auch allen Unterstellungen im Vorfeld, die Länge des Verfahrens oder gar die Entscheidung könnten parteipolitische motiviert sein den Boden entzogen. Darüber sollten CDU und FDP auch einmal nachdenken.“

Mit der Entscheidung ist der Weg frei für den von CDU und FDP gewollten Abriss des Tausendfüsslers „Allerdings bleibt festzuhalten, dass der Minister lediglich die Denkmalfrage geprüft“, sagt Volkenrath . „Die Entscheidung sagt nichts zur stadtplanerischen und verkehrspolitischen Qualität des Projektes Kö-Bogen und des Abrisses der Hochstrasse aus. Hier halten wir an unserer grundsätzlichen Kritik fest: es ist zu teuer und nicht mehr zeitgemäß. Die geplanten Tunnel bringen nicht weniger sondern mehr Verkehr in die Stadt und damit mehr Lärm, mehr Abgase und mehr Feinstaub.“

An die Gegner des Abrisses, besonders an die Mitglieder der Initiative „Lot Stonn“ richtet Volkenrath die Bitte, sich trotz der Entscheidung, weiterhin gemeinsam für eine vernünftige Stadt – und Verkehrsplanung in diesem Bereich einsetzen, die auch finanziell zu schultern ist. Zugleich richten er einen Appell an CDU und FDP: „Die Mehrheitsfraktionen und der Oberbürgermeister sollten nicht vergessen, dass bei der Stadtplanung auch der Dialog wichtig ist, wenn man breit akzeptierte Ergebnisse will. Im Übrigen sollte man bevor nun eifrig neue Tunnel gegraben werden sich mal mit dem Landesbauministerium in Verbindung setzen. Es gibt Hinweise dass es unter bestimmten Voraussetzungen sogar Fördermittel fließen könnten. Das hat die Prüfung quasi als Nebeneffekt ergeben. Auf solche möglichen Millionenzuschüsse sollte Düsseldorf gerade wegen der vom Kämmerer immer wieder betonten “Risikovorsorge“ nicht leichtfertig verzichten.“