Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 01. Juni 2012

Bürgerengagement hat sich gelohnt: Verwaltung gibt sieben neue Hundefreilaufflächen frei

„Die Freigabe von sieben zusätzlichen Flächen in Größen von 4.000 bis zu 30.000 Quadratmetern im gesamten Stadtgebiet ist ein großer Erfolg für das Engagement der Düsseldorfer Hundehalterinnen und Hundehalter. Wir freuen uns, dass wir das berechtigte Anliegen zahlreicher Tierfreundinnen und Tierfreunde mit unserer politischen Unterstützung durchsetzen konnten“, erklärt Klaudia Zepuntke, Mitglied des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen. „Besonders erfreulich ist, dass die neuen Flächen lediglich mit Hinweisschildern gekennzeichnet werden. Damit sind die Ausläufe deutlich attraktiver und auch tiergerechter, während die Kosten für Einzäunungen gespart werden.“

Die SPD-Fraktion hatte im vergangenen Jahr insgesamt 25 Vorschläge für zusätzliche Hundefreilaufflächen von Bürgerinnen und Bürgern aus ganz Düsseldorf gesammelt und der Verwaltung zur Prüfung vorgelegt. Im Oktober 2011 teilte die Verwaltung zunächst mit, dass elf der vorgeschlagenen Flächen aus verschiedenen Gründen nicht geeignet wären. Die abschließende Prüfung der übrigen Flächen, die in der Sitzung des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen am 11. Juni 2012 vorgestellt werden soll, sieht nun die Freigabe folgender Freilaufflächen vor:

  • Wiesenfläche nördlich Theodorstraße, ca. 30.000 m²
  • Brachfläche an der Grünewaldstraße, ca. 20.000 m²
  • Festplatz Flingern Nord, ca. 20.000 m²
  • Brachfläche zwischen Vennhauser Allee und Bahnstrecke, ca. 5.000 m²
  • Wiesenfläche am Brücker Bach in Fließrichtung rechtes Ufer zwischen der Brücke am Mendelweg und der Himmelgeister Landstraße, ca. 15.000 m²
  • Brachfläche zwischen Koblenzer Str. und Bezirkssportanlage, ca. 10.000 m²
  • Ehemalige Sportfläche Tannenhof, ca. 4.000 m²

    „Bisher wurden diese Flächen oftmals ohne behördliche Genehmigung genutzt, nun stehen sie ganz offiziell für eine artgerechte Haltung zur Verfügung. Auf den neuen Auslaufflächen gilt dabei natürlich das Gleiche wie überall sonst im öffentlichen Raum: Wer seinen Hund laufen lässt, trägt die Verantwortung und haftet für das Verhalten des Tieres“, so Klaudia Zepuntke. „Offene, attraktive Auslaufflächen fördern dabei das Verantwortungsbewusstsein von Hundehalterinnen und Hundehaltern – auch deshalb begrüßen wir das positive Ergebnis der Prüfung.“
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