Pressemitteilung:

  • Hilden, 05. April 2012

EU fördert Nachhaltigkeit und Arbeitsplätze


Petra KAMMEREVERT und Jörg Brotzki, Leiter der anwendungstechnischen Abteilung ASK Chemicals
Petra KAMMEREVERT zu Besuch bei ASK-Chemicals in Hilden

Die SPD-Europaabgeordnete Petra KAMMEREVERT besuchte den global tätigen Gießereizulieferer ASK Chemicals mit Sitz in Hilden. Im Gespräch mit Herrn Stefan Sommer (Chief Executive Officer), Herrn Dr. Ulrich Girrbach (Head of Corporate Marketing & Communication) und Dr. Michael Arndt-Rosenau (Head of Research & Development) informierte sie sich über die Arbeit des Unternehmens und neue Verfahrensweisen auf dem Gebiet der Gießereihilfsmittel. Im Zentrum standen dabei anorganische Kernbindersysteme, mit denen Gießereien praktisch ohne Emissionen ihre Gussstücke herstellen können. „Die Entwicklung nachhaltiger Produkte für die Gießereiindustrie ist eines unserer wichtigen Unternehmensziele“, so Stefan Sommer. Von der Wirksamkeit der Weiterentwicklung einer neuen Generation anorganischer Bindemittel konnte sich die Abgeordnete anschließend im firmeneigenen Technikum selbst überzeugen (siehe Bild, Petra KAMMEREVERT und Jörg Brotzki, Leiter der anwendungstechnischen Abteilung ASK Chemicals). ASK-Chemicals hat einen Weg gefunden, Emissionen deutlich zu reduzieren. Das Unternehmen trägt so auch zu besseren Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter und zu einer deutlichen Verringerung der Geruchs- und Umweltbelastung für die Nachbarschaft von Gießereien bei.

Für Forschung und Entwicklung erhielt das 2010 gegründete Unternehmen eine Anschubfinanzierung aus Mitteln der Europäischen Union und vom Land NRW. ASK-Chemicals beschäftigt mittlerweile rund 1.800 Mitarbeiter in 24 Ländern mit 30 Standorten. Einer dieser Standorte befindet sich in Wülfrath. „ASK-Chemicals ist ein Beispiel für gut investierte EU-Mittel. Hier verbindet sich die von der EU-geforderte und geförderte Politik der Nachhaltigkeit mit der Stärkung des Wirtschaftsstandortes NRW“, so KAMMEREVERT. „ASK-Chemicals ist ein Beweis dafür, dass innovative mittelständische Unternehmen wichtige Beiträge bei Forschung und Entwicklung leisten können. Besonders die intensive Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungsinstituten ist beispielgebend. Beeindruckend war für mich auch zu sehen, dass Investitionen in Umweltschutz und Nachhaltigkeit nicht immer nur kostenintensiv sein müssen, sondern gleichermaßen zu Steigerung der Wirtschaftlichkeit von Produktionsprozessen beitragen können. Umwelt-, Emissionsschutz und Wirtschaftlichkeit können verbunden werden, wenn klug in Forschung und Entwicklung investiert wird“, so die Abgeordnete abschließend.