Pressemitteilung:

  • 27. März 2012

Stadt gefährdet Zuschüsse für Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes

„Das Taktieren des Oberbürgermeisters und der Verwaltung zur lange beschlossenen Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes zeigt einmal mehr den geringen Stellenwert der öffentlichen Verkehrsmittel innerhalb der Stadtspitze. Alle Bekenntnisse für den Umweltverbund sind bestenfalls Sonntagsreden, um die undurchsichtigen Millioneninvestitionen für die teuren Tunnelbauten am Kö-Bogen nicht zu gefährden“, sagt Matthias Herz, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion.

Die Beschlusslage zur Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes ist eindeutig. Die bereits vor ein paar Jahren von der SPD-Ratsfraktion gestellten Anträge zur städtebaulichen Aufwertung der Stadtquartiere zwischen Kö und Hauptbahnhof wurden von CDU und FDP stets abgelehnt. „Jetzt versucht der Oberbürgermeister den Bürgerinnen und Bürgern Sand in die Augen zu streuen, indem er nun die bereits genehmigten Planungen infrage stellt und diese mit einer großräumigen Planung auszuhebeln versucht. Da werden wir nicht mitmachen“, so Matthias Herz weiter.

„Wenn wir es heute nicht schaffen, mit den bereits zugesagten Mitteln die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes auf den Weg zu bringen, verspielen wir ohne Not eine riesige Zukunftschance für unsere Stadt. Denn sowohl als Tor zur Stadt als auch als der Verkehrsknotenpunkt für Düsseldorf, bedarf der Konrad-Adenauer-Platz dringend der Umgestaltung. Die heute dafür zur Verfügung stehenden Zuschüsse fließen nun möglicherweise für Projekte in andere Orte dieses Landes. Damit ginge Düsseldorf leer aus“, ergänzt Martin Volkenrath, Vorsitzender des Ordnungs- und Verkehrsausschusses.