Pressemitteilung:

  • 20. März 2012

SPD fordert öffentliche Stellenausschreibung im Gleichstellungsbüro

„Die SPD-Ratsfraktion fordert eine öffentliche Stellenausschreibung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Düsseldorf“, sagt Ratsfrau Ursula Holtmann-Schnieder, gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion. „Wir erwarten vom Oberbürgermeister, dass die frei werdende Stelle von Dagmar Wandt, die als Amtsleiterin ins Schulverwaltungsamt wechselt, auch extern ausgeschrieben und nach transparenten Kriterien besetzt wird.“

Die Gleichstellungspolitik der Stadt ist ein wichtiges Anliegen für die SPD. Das Gleichstellungsbüro hat bisher vieles in dieser Richtung geleistet und dieser Erfolg soll nun fortgesetzt werden. Der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Düsseldorf kommt verwaltungsintern ebenso wie in der Außenwirkung eine bedeutende Rolle zu, um aktuelle Fragestellungen wie die Vereinbarkeit von Beruf und familiären Verpflichtungen, die Förderung von Frauen für Führungspositionen bei der Stadtverwaltung, die Unterstützung von Migrantinnen und die Fortführung von Netzwerken voranzubringen.
Für die zahlreichen Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten sind daher hohe fachliche Kompetenz, Überzeugungsfähigkeit, Kreativität und die Fähigkeit des vorausschauenden Denkens erforderlich. „Eine faire und transparente Auswahl der nächsten Gleichstellungsbeauftragten durch eine externe Ausschreibung kann sicherstellen, dass diese Anforderungen erfüllt werden“, sagt Holtmann-Schnieder abschließend.

Das „Büro für die Gleichstellung von Frauen und Männern“ ging 2008 aus dem ehemaligen Frauenbüro hervor, um innerhalb der Stadtverwaltung Chancengleichheit von Frauen und Männern umzusetzen. Ebenso kooperiert das Gleichstellungsbüro mit vielen anderen Akteurinnen und Akteuren in der Stadt, um gleichberechtigte Lebensbedingungen für Frauen und Männer auf kommunaler Ebene zu erreichen.