Pressemitteilung:

  • 27. Februar 2012

Kein Kind zurücklassen: Düsseldorf ist beim Modellvorhaben dabei

„Ich freue mich, dass Düsseldorf als eine von 18 Städten und Kreisen ausgewählt wurde, am Modellvorhaben des Landes und der Bertelsmann-Stiftung „Kein Kind zurücklassen“ teilnehmen kann“, sagt Walburga Benninghaus, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses. „Gerade angesichts der auch in Düsseldorf hohen Zahl von Kindern ohne Schulabschluss, ist die Teilnahme an diesem Modellvorhaben sehr wichtig.“

Ziel des Vorhabens ist es, bereits vorhandene Maßnahmen in den Kommunen und auf Länderebene besser und gezielter zu nutzen. Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, aber auch Kitas, Schulen, Ärzte oder die Polizei sollen noch systematischer zusammenarbeiten.

Neben Düsseldorf werden Arnsberg, Bielefeld, Dormagen, Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, Gladbeck, Hamm, Moers, Mönchengladbach, Münster, Oberhausen, Witten und Wuppertal sowie der Kreis Düren, der Kreis Unna und der Kreis Warendorf an dem Modelvorhaben als Teilnehmer ausgewählt. Durch gegenseitiges Lernen der Modellkommunen mit ihren unterschiedlichen Ansätzen und mithilfe einer umfassenden wissenschaftlichen Evaluierung sollen Erkenntnisse gewonnen werden, die auch den nicht teilnehmenden Kommunen dabei helfen sollen, vorbeugende Strukturen aufzubauen.

Das Modellvorhaben startet im März 2012 und ist in der ersten Phase bis 2015 angelegt. Beabsichtigt ist eine Fortsetzung bis 2020.

„Es ist besser, auf Vorbeugung zu setzen, als später stark steigende Reparaturkosten verkraften zu müssen. Die beste Waffe gegen Armut ist Bildung. Hier setzt der Modellversuch an. Hier müssen wir auch in Düsseldorf noch viel tun und lernen“, sagt Benninghaus.