Pressemitteilung:

  • 14. Februar 2012

Fahrradfreundliches Düsseldorf: Aktivitäten der SPD im Ordnungs- und Verkehrsausschuss am 22. Februar 2012

„Mit einem digitalen Routenplaner für den Radverkehr hätten Radfahrerinnen und Radfahrer die Möglichkeit, schneller und auf sichereren Wegen durch die Stadt zu kommen. Da Düsseldorf in den vergangenen Jahren bereits digital vermessen wurde und zudem das Land Nordrhein-Westfalen einen Fahrradroutenplaner im Internet zur Verfügung stellt, sind die notwendigen Grundlagen für unseren Vorschlag bereits vorhanden“, erklärt Matthias Herz, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. „Zudem gibt die Stadt seit Jahren gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) den Fahrradstadtplan heraus. Auch daher weiß die Verwaltung, wo schnelle und sichere Radwegeverbindungen durch die Stadt führen. Ein digitaler Radroutenplaner wäre eine sinnvolle Angebotsergänzung auf dem Weg zur fahrradfreundlichen Stadt“.

In der Sitzung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses am 22. Februar 2012 stellt die SPD hierzu einen Antrag, unter anderem mit Verweis auf Hamburg, wo ein entsprechendes Angebot bereits seit dem letzten Jahr angeboten wird. Zudem hat die SPD zwei Anfragen mit Bezug zum Radverkehr eingereicht.

„Ein Fahrradroutenplaner sollte auch Hinweise auf sogenannte „unechte Sackgassen“ geben, weil vermutlich nur wenige Menschen wissen, wo es diese hilfreichen Abkürzungen überall gibt“, ergänzt Martin Volkenrath, Vorsitzender des Ordnungs- und Verkehrsausschusses. Unter „unechten Sackgassen“ sind Straßen zu verstehen, die für Autos Sackgassen darstellen, aber für Fußgänger und Radfahrer als Abkürzung genutzt werden können. „Wir wollen diese Wegebeziehungen bekannter machen, um Radfahrern und Fußgängern bestenfalls einige Wege entlang lauter und verkehrsreicher Hauptstraßen zu ersparen, deshalb fragen wir nach.“

„Ein dritter Aspekt, den wir in der kommenden Sitzung diskutieren wollen, ist die Sicherheit von Radverkehrswegen für Nutzerinnen und Nutzer von Anhängern, Trailerbikes, Lastenfahrrädern u.ä.. Wenn z.B. Eltern mit ihren Kindern auf Routen mit nicht ausreichend großen Mittelinseln unterwegs sind, besteht die erhöhte Gefahr von Unfällen, die einige Eltern verständlicherweise zur Rückkehr zum Auto veranlassen könnte“, so Volkenrath weiter. „Die SPD fragt deshalb nach, wo solche Gefahrenquellen bestehen und was die Verwaltung tut, um die Infrastruktur für die Nutzerinnen und Nutzer von Fahrradanhängern und ähnlichem sicherer zu machen.“