Pressemitteilung:

  • 13. Februar 2012

Bezirksvertretung 2: SPD-Fraktion fordert weiterhin Anbindung an den Hauptbahnhof

„Die Vorstellung der neuen Linienführung nach Inbetriebnahme der Wehrhahnlinie am Dienstag war aus Sicht der Bezirksvertretung 2 sehr aufschlussreich.“ sagt Dr. Uwe Wagner, Sprecher der SPD in der Bezirksvertretung. „Für uns standen dabei die Vor- und Nachteile der zukünftigen U 71 für die Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund. Bei allen Vorteilen, die es natürlich gibt, bleibt der entscheidende Nachteil für einen Teil der Menschen im Bezirk, dass der Hauptbahnhof nicht mehr direkt erreicht werden kann.“

„Von Rheinbahn und Verwaltung wurde uns zwar dargestellt, dass nicht alle Fahrgäste der 708 auch zum Hauptbahnhof fahren, sondern viele auch zwischen Heinrichstraße und Brehmplatz pendeln. Dementsprechend gering wäre der Anteil derjenigen, die vom Wegfall der Hauptbahnhofverbindung betroffen sind. Trotzdem sehen wir darin insgesamt eine tatsächliche Verschlechterung des Angebotes für unseren Stadtbezirk.

Demgegenüber sieht die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung keinen deutlichen Vorteil durch die geplante Linieführung für die U 71. „Die Altstadt war von Düsseltal aus schon immer gut erreichbar“, so Dr. Uwe Wagner weiter.

Deshalb wird die SPD-Fraktion in der morgigen Sitzung empfehlen, die bestehende direkte Verbindung zum Hauptbahnhof aufrecht zu halten, zumal die Gleise der Linie 708 z. B. für Umleitungen oder Wartungsarbeiten auf jeden Fall liegen bleiben.

„Ein weiterer wesentlicher Kritikpunkt ist aus unserer Sicht, der geplante Wegfall der Haltestelle Uhlandstraße. Damit würden sich die Wege der Menschen im Einzugsbereich deutlich verlängern, was nicht im Sinne eines bürgerfreundlichen Verkehrsangebotes sein kann. Außerdem weicht die Stadt damit von der Regel ab, dass der Einzugsbereich von 300 Metern nicht überschritten werden sollte“, sagt Dr. Uwe Wagner abschließend.