Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 25. Januar 2012

E.on: SPD begrüßt die Einigung

Standort Düsseldorf muss stark bleiben
"Es freut uns sehr, dass es nun eine Einigung mit den Gewerkschaften über den sozialverträglichen Stellenabbau beim Energiekonzern E.on gibt", sagt Markus Raub, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion. "Damit sind betriebsbedingte Kündigungen und Massenentlassungen ausgeschlossen. Für Düsseldorf ist jetzt wichtig, dass es als Standort der Hauptverwaltung und verschiedener Spartentöchter auch bei der personellen Ausstattung und den Aufgabenfeldern insgesamt nicht auf der Strecke bleibt."

Der E.on-Konzern hatte im Oktober 2011 angekündigt, als Folge des Atomausstiegs, bis zu 6.000 Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen. Hiervon ist auch die Konzernzentrale in Düsseldorf betroffen. Hier sind zur Zeit rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Sofort nach Bekanntwerden dieser Pläne hatten sich die Fraktions- und Parteispitze der Düsseldorfer SPD mit Vertretern der Betriebsräte getroffen, um sich über die Lage informieren zu lassen. Der Fraktionsvorsitzende Markus Raub gratulierte dem Vorsitzenden des Konzernbetriebsrates Hans Prüfer heute telefonisch zu dem Tarifvertrag und wünschte ihm viel Erfolg bei den weiteren Verhandlungen.

"Wir hoffen, dass der Konzern die nun erforderliche Umstrukturierung nicht nur als "Sparschwein" sieht, sondern die Chance nutzt, sich zukunftsfähig in einem veränderten Energieversorgungssystem aufzustellen und als ein wesentlicher, die Energiewirtschaft prägender Konzern Bestand zu haben. In einem solchen Konzept muss der Standort Düsseldorf eine Rolle spielen. Ich erwarte vom Oberbürgermeister, dass er sich hierfür bei der Konzernspitze einsetzt und entsprechende Angebote macht."