Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 14. Oktober 2011

Sozialdemokraten im Rhein-Kreis Neuss und in Düsseldorf vereinbaren engere Zusammenarbeit

Die Sozialdemokraten im Rhein-Kreis Neuss und in Düsseldorf werden ihre Zusammenarbeit in der Zukunft deutlich verstärken. Das vereinbarten die beiden Parteispitzen aus dem Rhein-Kreis Neuss und Düsseldorf, Klaus Krützen und Andreas Rimkus, bei einem gemeinsamen Gespräch in der Neusser SPD Geschäftsstelle. Das Gespräch kam auf Initiative der Europaabgeordneten Petra Kammerevert zustande. Im Zentrum des ersten Treffens, dem weitere folgen sollen, standen vor allem die Themen interkommunale Zusammenarbeit, die Bewältigung der Verkehrsbelastung und insbesondere der Nahverkehr.

"Die Bürgerinnen und Bürger verlangen mehr und mehr regional abgestimmte Antworten auf ihre Anliegen. Sie wollen nicht wissen, an welcher Gemeindegrenze welche Zuständigkeit endet, sondern sie wollen Problemlösungen. Wir werden uns daher gerade zwischen der SPD im Rhein-Kreis und der Düsseldorfer SPD regelmäßig austauschen, um die besten Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger zu suchen und zu finden" kündigen Rimkus und Krützen an.

In Sachen interkommunaler Zusammenarbeit verständigte man sich darauf, zusammen mit den Nachbarregionen den Ausbau des Eisernen Rheins voranzutreiben. Ebenso seien die Überlegungen des Regio-Gipfels für eine Metropolregion Rheinland ein richtiger Ansatz, um die kulturellen Gemeinsamkeiten im globalen Standortwettbewerb herauszustellen.

Erste konkrete Projekte der neuen Zusammenarbeit zwischen den Sozialdemokraten im Rhein-Kreis-Neuss und Düsseldorf gelten der Verbesserung des Nahverkehrs.

Regionalbahn 38

Die Situation für Pendler, die mit der Regionalbahn 38 die Strecke von Grevenbroich nach Düsseldorf fahren, wollen die Sozialdemokraten verbessern. Konkret will sich die SPD für eine Ausdehnung des Fahrtenangebots zu den Abendzeiten und am Wochenende einsetzen. Die zur Verfügung gestellten Zugkapazitäten reichen vor allem während der Stoßzeiten des Berufsverkehrs nicht aus. Die Folge: Die Bürgerinnen und Bürger fahren mit dem PKW. Für die Sozialdemokraten spielen deshalb die Verbesserungen für die RB 38 im Nahverkehrskonzept im Rhein-Kreis Neuss eine besondere Rolle.

VRR-Übergangstarife verbessern

Weit vorne auf der Agenda steht für die SPD die Überprüfung der Übergangstarife an den Grenzen zwischen Düsseldorf und Neuss. „Es kann doch nicht sein“, so Andreas Rimkus, „dass zwischen Heerdt und Neuss Preisstufe 2 gilt.“ Hier müsse man sich über eine Harmonisierung der Übergangstarife Gedanken machen, fordert Rimkus.

Das gemeinsame Fazit nach dem ersten Gespräch über eine intensivere Zusammenarbeit zwischen den beiden sozialdemokratischen Parteien im Rhein-Kreis Neuss und in Düsseldorf war klar: Unsere gemeinsame Anstrengungen lohnen sich und können einen wichtigen Beitrag für die ganze Region leisten.