Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 16. September 2011

SPD für Hexen-Ausstellung im Rathaus

"Dass wir den Bürgerantrag auf Rehabilitierung der zwei als angebliche Hexen im Jahr 1738 verbrannten Frauen unterstützen werden, versteht sich von selbst. Wir wollen, dass sie ihre Würde wiedererlangen", sagt die Vorsitzende des Gleichstellungsausschusses, Ursula Holtmann-Schnieder. "Darüber hinaus würden wir es sehr begrüßen, wenn die Stadt die von engagierten Bürgerinnen und Bürgern erstellte Ausstellung zum Thema Hexenverfolgung und -verbrennung in geeigneten Räumen zeigen würde, vorzugsweise im Foyer des Rathauses."

Derzeit prüft die Verwaltung die Zulässigkeit des Antrags. Eine Behandlung soll dann im Anregungs- und Beschwerdeausschuss erfolgen mit dem Ziel einer Empfehlung an die Bezirksvertretung 7. Daneben haben die Antragsteller eine Ausstellung mit rund 40 Schautafeln erstellt, für die nun eine Präsentationsmöglichkeit gesucht wird.

"Es käme auch das Stadtmuseum oder die Volkshochschule für die Ausstellung in Frage", sagt Holtmann-Schnieder. "Wenn sich am Ende wider Erwarten nichts findet, werden wir die Ausstellung eben in den Räumen der SPD-Ratsfraktion zeigen. Auch die Idee, zwei Straßen nach den beiden Frauen zu benennen, finden wir gut. Es gibt sowieso zu wenig Straßen mit Frauennamen in Düsseldorf."