Pressemitteilung:

  • 09. August 2011

Stadtsparkasse: Geordnetes Verfahren für Neustart wichtig.

„Wenn man wirklich Ruhe in die Stadtsparkasse bringen will, muss man einen sauberen Neustart an der Spitze machen. Das erfordert ein ordentliches und transparentes Verfahren für die Besetzung des Vorstandsvorsitzenden-Postens“, sagt Markus Raub, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion. „Das vorschnelle Präsentieren von irgendwelchen tatsächlichen oder angeblichen Wunschkandidaten ist da wenig hilfreich. Das gilt auch für Schnellschüsse gegen Mitglieder des amtierenden Vorstandes, wie sie immer wieder in der Presse auftauchen. Der Oberbürgermeister steht als Verwaltungsratsvorsitzender in erster Linie in der Verantwortung, wenn es um die Beendigung der Skandalserie in dem Institut geht. Dazu gehört auch die notwendige Verschwiegenheit gegenüber der Öffentlichkeit in Angelegenheiten der Sparkassengremien, wie sie auch von den andern Verwaltungsratsmitgliedern zu Recht erwartet wird.“

Die SPD-Ratsfraktion erwartet nicht nur eine rückhaltlose Aufklärung der bislang bekannt gewordenen Unregelmäßigkeiten sondern auch entsprechende personelle Konsequenzen. Bei der Neubesetzung des Postens des Vorstandsvorsitzenden sollen zunächst die Vorschläge des beauftragten Headhunters abgewartet werden.

„Das muss ein Auswahlverfahren sein, bei dem am Ende der oder die Beste zur Wahl steht. Schließlich geht es um eine der größten Sparkassen bundesweit mit einer Bilanzsumme von über 12 Milliarden Euro. Da darf es keine Abstriche und Spielereien geben“, sagt Raub. „Nur wenn am Verfahren selbst und an dem Kandidaten oder der Kandidatin keine Zweifel bestehen, kann ein wirklicher, unbelasteter Neuanfang gelingen. Die Stadtsparkasse und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen und brauchen das. Die SPD wird unter diesen Voraussetzungen gerne dazu beitragen, das es gelingt.“