Pressemitteilung:

  • 25. Juli 2011

Wohnen im Dietrich-Karree muss preisgünstig bleiben

„Im Dietrich Karree gibt es über 280 Sozialwohnungen, die allerdings in drei Jahren aus der Preisbindung fallen. Wir teilen deshalb die Sorgen der Mieter über die zukünftige Entwicklung und die unklaren Absichten der neuen Besitzer “, sagt Andreas Rimkus, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion. „Die Verwaltung muss unbedingt Gespräche mit dieser Firma führen, um deren Absichten zu erkunden.“

Bei der kürzlich erfolgten Zwangsversteigerung des 1,4 Hektar großen Geländes in Pempelfort war eine luxemburgische Firma mit dem Namen CCPIII DK Germany S.à.r.l. zum Zuge gekommen. „Über diese Firma ist so gut wie nichts in Erfahrung zu bringen. Die Internetseite enthält keine verwertbaren Informationen und auch Anrufe haben nichts erbracht“, sagt Rimkus. „Das trägt nicht gerade zur Beruhigung bei. Seriös würde ich das nicht unbedingt nennen wollen. Es wirkt eher wie eine Briefkastenfirma.“

Die Anzahl der geförderten Wohnungen in Düsseldorf ist rückläufig. Derzeit gibt es in Düsseldorf nur noch 21.150 geförderte Wohnungen. Allein in 2011 werden ca. 2130 Sozialwohnungen aus der Mietbindung fallen. Die Stadt sieht dieser Entwicklung weitgehend tatenlos zu.

„Das Dietrich-Karree befindet sich in einer gut angebundenen und zentralen Lage. Preiswerter Wohnraum ist wichtig für eine gute und ausgewogene soziale Durchmischung auch in der Innenstadt. Wir wollen keine Verdrängung von BürgerInnen mit niedrigem Einkommen in die Randbezirke Düsseldorfs“, sagt Rimkus. „Wir werden deshalb sehr genau beobachten, was dort in Pempelfort geschieht, wenn die Preisbindung wegfällt. Wir wollen, das dort weiterhin preiswertes wohnen möglich ist.“