Pressemitteilung:

  • 21. Juli 2011

Schulkompromiss für NRW erledigt die schulpolitischen Planungen der Düsseldorfer CDU


„Der Versuch der Düsseldorfer CDU, ein eigenes Profilschulsystem zu entwickeln, ist unserer Ansicht durch den Schulkompromiss auf Landesebene gescheitert. Dort, wo Hauptschulen schwächeln oder Mangel an Realschulplätzen existiert, sollten auch in Düsseldorf Sekundarschulen, und zwar inklusiv, eingerichtet werden. Die Düsseldorfer Schulen sollten ermutigt werden sich zu Sekundarschulen zusammen zu schließen“, kommentiert der schulpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Ratsherr Rudi Voller die Auswirkungen der Einigung auf die Düsseldorfer Schullandschaft.

Die SPD-Schulausschussfraktion begrüßt, dass der sogenannte Schulkompromiss für NRW den Schulen, SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern 12 Jahre lang eine verlässliche schulpolitische Basis garantiert
und der Sekundarschule als modifizierte Gemeinschaftsschule Rechtssicherheit gibt. Darüber hinaus werden längeres gemeinsames Lernen in der Sekundarschule ermöglicht, das dreigliedrige Schulsystem nicht mehr in der Landesverfassung zementiert und Klassenstärken vermindert.

„Die Gesamtschulen, die durch den Schulkompromiss gestärkt werden, realisieren das sozialdemokratische Schulkonzept „Beste Bildung für alle“. Die Gesamtschulen setzen dieses Konzept am besten um. Deshalb und wegen der zahlreichen Ablehnungen von Gesamtschulbewerbungen halten wir eine weitere Gesamtschule für Düsseldorf, vorzugsweise im Norden der Stadt, nach wie vor für dringend erforderlich,“ so Rudi Voller abschließend.