Pressemitteilung:

  • 26. November 2017

Streichung Sozialticket in NRW: Ein sozial- und verkehrspolitischer Skandal

„Die Streichung der Zuschüsse für das NRW Sozialticket ist ein sozial- und verkehrspolitischer Skandal“, so Martin Volkenrath (SPD), Vorsitzender des Düsseldorfer Verkehrsausschusses. Diese Mittel stattdessen in den Straßenbau stecken zu wollen, hält Martin Volkenrath für ein verheerendes Signal: „Wir brauchen keine Anreize für eine weitere Zunahme des Autoverkehrs, sondern eine Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs und des Radverkehrs.“ Dazu gehört auch, dass der ÖPNV für alle Bevölkerungsgruppen bezahlbar sein muss. Deshalb brauchen wir das Sozialticket.

Von der Streichung werden über 20.000 Menschen in Düsseldorf betroffen sein. Bürgermeisterin und stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Soziales, Klaudia Zepuntke, ist empört: „Die Menschen, die sowieso nur auf ein geringes Einkommen zurückgreifen können, werden dadurch in Ihrer Mobilität eingeschränkt, so dass ich ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in unserer Landeshauptstadt nicht mehr gesichert sehe. Für mich ist es ein Armutszeugnis, das die schwarz-gelbe Landesregierung ausgerechnet bei den Menschen sparen will, die es schon jetzt schwierig haben.“