Presse
Hier finden sie unsere Pressemitteilungen beginnend mit der aktuellsten Nachricht aus der SPD Düsseldorf und SPD-Ratsfraktion.

Januar 2014

André Stinka: Die Extremismusklausel ist endlich vom Tisch

Die Abschaffung der schwachsinnigen Extremismusklausel ist ein wichtiges Signal für alle engagierten Initiativen und Projekte, die gegen Fremdenhass und Rechtsextremismus kämpfen. Damit ist diese sinnlose bürokratische Hürde endlich vom Tisch, ebenso wie der Generalverdacht, der sich gegen alle Aktiven richtete, die sich gegen rechte Gewalt und menschenverachtende Propaganda einsetzen. Wir als SPD fühlen uns in besonderer Weise dem Kampf gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus verpflichtet und begrüßen die Abschaffung außerordentlich. Unser Dank gilt insbesondere Manuela Schwesig, die damit den Unsinn ihrer Vorgängerin Kristina Schröder beendet hat.

Dietmar Nietan: „Ich möchte ein politischer Schatzmeister sein“

Dietmar Nietan ist neuer Schatzmeister der SPD. Auf dem Bundesparteitag in Berlin wählten die Delegierten den Dürener Bundestagsabgeordneten mit 84,3 Prozent. Yasmin Fahimi wurde mit 88,5 Prozent als neue SPD-Generalsekretärin und Ralf Stegner mit 78,3 Prozent als neuer stellvertretender SPD-Vorsitzender gewählt. Nietan nannte als sein wichtigstes Ziel, „die politische Handlungsfähigkeit der SPD abzusichern.“ Der 49-Jährige betonte aber auch, dass es ihm nicht allein um Bilanzen und Zahlen gehe. „Ich fühle mich gut gerüstet, um ein politischer Schatzmeister zu sein“, so der Rheinländer. Dietmar Nietan tritt die Nachfolge von Barbara Hendricks an, die seit Dezember 2013 Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit ist.

Neue DGB-Chefin zu Gast in der SPD-Ratsfraktion

In der gestrigen Sitzung der SPD-Ratsfraktion stellte sich die neue Vorsitzende des DGB-Stadtverbandes Düsseldorf, Sigrid Wolf zusammen mit ihrer Stellvertreterin Stephanie Peiffer (ver.di) erstmals der gesamten Fraktion vor.

In einer angeregten Diskussion wurden verschiedene Aspekte der aktuellen Stadtentwicklung beleuchtet. Sehr bedenklich aus Wolfs Sicht ist der Verlust von gewerblichen Arbeitsplätzen in der Stadt von fast 10 Prozent allein von Mitte 2012 bis Mitte 2013. SPD und DGB sind sich einig, dass mehr für die Standortsicherung und die Entwicklungsmöglichkeiten der hier ansässigen Unternehmen getan werden muss. Ein wichtiger Baustein hierbei ist die Entwicklung des Reisholzer Hafens. Wolf warnte davor, schon im Vorfeld der Machbarkeitsstudie öffentlich Beschränkungen zu verkünden: „Das Thema ist zu wichtig für die Stadt und die Industrie. Das eignet sich nicht für den Wahlkampf.“

Ein anderes Handlungsfeld ist die Wohnungspolitik. Auch aus Sicht des DGB könnten der zunehmende Mietanstieg und der Mangel an preiswerten Wohnungen negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt haben. „Die Wirtschaft braucht Fachkräfte und diese brauchen bezahlbare Wohnungen für sich und ihre Familien“, sagte Wolf. „Hier muss und kann die Stadt mehr tun.“

Vertreterinnen und Vertreter der SPD, des DGB und der Einzelgewerkschaften treffen sich seit Jahren regelmäßig zum Informationsaustausch. „Gemeinsam treten wir für eine sozialverträgliche Stadtentwicklung ein“, sagt Markus Raub, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion. „Mit Sigrid Wolf als Nachfolgerin von Klaus Reuter haben wir weiterhin eine kompetente Ansprechpartnerin in Fragen der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung unserer Stadt.“

Andreas Rimkus zum stellvertretenden verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion gewählt

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen meiner Kolleginnen und Kollegen, die mich heute einstimmig zum stellvertretenden verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion gewählt haben“, erklärt der Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Andreas Rimkus, der seit Januar ordentliches Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur des Bundestages ist.

"Für die Menschen in Europa"

Petra Kammerevert
Niederrheinische Europaabgeordnete Petra KAMMEREVERT ist zuversichtlich auch dem künftigen Europaparlament anzugehören.

Am Sonntag fand in Berlin die Europadelegiertenkonferenz der SPD für die Aufstellung ihrer Bundesliste für die Europawahl am 25. Mai 2014 statt. SPD-Europaabgeordnete Petra KAMMEREVERT wurde mit 164 Ja-Stimmen und somit knapp 92% der Gesamtstimmen auf den als sicher geltenden Listenplatz 14 gewählt.
  • Pressemitteilung · Brüssel · Montag · 27.01.2014 · Weiterlesen »

Stadtsprecherin macht Wahlkampf. SPD fordert Stellungnahme vom OB

Öffentliche Äußerungen der Leiterin des städt. Presseamtes lassen erkennen, dass sie in ihrer Amtsfunktion Wahlkampf für den amtierenden Oberbürgermeister macht. In eine Zeitungsbericht vom heutigen Tage wird beschrieben, dass Oberbürgermeister Elbers „im Kampf um den erneuten Einzug ins Rathaus seine bisherige Abstinenz in Sachen facebook und twitter aufgeben, nun auch über die sozialen Medien in die Offensive gehen will.“ Dazu wird die Stadtsprecherin mit den Worten zitiert: „Wir arbeiten daran, wollen in einigen Wochen zu einem Ergebnis kommen.“

Aus Sicht der SPD verletzt die städtische Mitarbeiterin damit deutlich die ihr durch ihr Amt gesetzten Grenzen. „Es ist Herrn Elbers natürlich freigestellt, den Wahlkampf auch über die sozialen Netze zu führen, wobei es schon grenzwertig ist, dass er das in seiner Funktion als Oberbürgermeister ankündigt“, sagt Markus Raub, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion. „Allerdings darf er dabei auf keinen Fall auf die städtischen Ressourcen zurückgreifen. Die aus Steuermitteln bezahlte Stadtsprecherin hat sich in jedweder Form aus dem Wahlkampf herauszuhalten. Sein facebook- und sein twitter-account dürfen auch nicht mit städtischen Ressourcen erstellt oder gepflegt werden.“

Die SPD-Fraktion hat den Oberbürgermeister heute sofort schriftlich zur Stellungnahme aufgefordert. „Ich erwarte, dass Herr Elbers – wie es gesetzlich vorgeschrieben ist - Partei und Amt sauber trennt und als Dienstvorgesetzter auch dafür sorgt, dass seine städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich an ihre Pflicht zur Neutralität halten. Er darf seinen persönlichen Wahlkampf nicht mit Steuermitteln führen“, sagt Raub. “Ich behalte mir vor, auch die Kommunalaufsicht einzuschalten.“

Glasmacherviertel: 400 preisreduzierte Wohnungen sind gut, aber 700 wären angebracht

„Mehr Wohnraum und 400 Wohneinheiten mit reduzierten Mietpreisen im neuen Glasmacherviertel sind im Prinzip erfreuliche Nachrichten. Wir kritisieren jedoch, dass die schwammigen Vorgaben des Handlungskonzeptes Wohnen dafür sorgen, dass somit erneut weniger bezahlbare Wohnungen geschaffen werden, als möglich und angebracht ist“, erklärt Helga Leibauer, Ratsfrau aus Gerresheim.

Das Handlungskonzept Wohnen strebt bei großen Neubauvorhaben 20 Prozent geförderten und 20 Prozent öffentlich geförderten Wohnraum an. Konsequent angewendet auf das Glasmacherviertel müssten somit insgesamt 560 Wohnungen in diesen Segmenten entstehen. Die Zahl von lediglich 400 entsprechenden Wohneinheiten ist daher aus Sicht der SPD kein großer Erfolg.

„Mit Blick auf die Bevölkerungsstruktur in Gerresheim und auch auf die etwa 50 Prozent von Wohnungsscheinberechtigten im gesamten Stadtgebiet, wäre es an dieser Stelle angebracht, sogar eine höhere Quote festzulegen, um dem Bedarf gerecht zu werden“, so Helga Leibauer weiter. „Deshalb bleiben wir bei unserer Forderung von 30 Prozent geförderten und zusätzlich 20 Prozent preisgedämpften Wohnungen. Im Glasmacherviertel könnten 700 Wohneinheiten im mittleren Preissegement geschaffen werden – das wäre ein echter Erfolg für den Wohnungsmarkt in Düsseldorf.“

Mit Blick auf die deutlichen Verschiebungen zwischen den Wohn-, Gewerbe- und Grünflächen im Planentwurf erklärt Leibauer: „Es ist grundsätzlich richtig, dass mehr Wohnraum geschaffen wird. Gleichzeitig muss jedoch auch dafür Sorge getragen werden, dass Gewerbetreibenden im Stadtbezirk ausreichend Flächen zur Verfügung stehen und Bürgerinnen und Bürger im neuen Viertel angemessene Freiräume vorfinden. Im Interesse einer ausgewogenen, optimalen Flächenverteilung werden wir hierzu in Bezirksvertretung und Planungsausschuss gezielt nachfragen“, so Leibauer abschließend.
  • Pressemitteilung · Düsseldorf · Freitag · 24.01.2014

Public Viewing bei der Fußball-WM: SPD stellt Antrag im Rat

Die SPD-Ratsfraktion begrüßt sehr, dass Bundesumweltministerin Hendricks durch eine Verordnung Public Viewing auch bei der diesmal in Brasilien stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft ermöglichen will. Wegen der Zeitverschiebung sind viele Spiele hier erst relativ spät zu sehen.

„Diesmal sollte endlich einmal auch in Düsseldorf Public-Viewing stattfinden“, fordert Martin Volkenrath, Vorsitzender des Ordnungs- und Verkehrsausschusses. „Bisher war man bei diesem Thema von Seiten der Stadt leider immer sehr restriktiv. Andere Städte sind da viel offener.“

Aus Sicht von Volkenrath gibt es genügend Plätze, die für solch eine öffentliche Veranstaltung geeignet sind, z.B. der Johannes-Rau-Platz am Rheinufer. „Auch in den Stadtteilen gibt es geeignete Plätze. Ich kann nicht nachvollziehen, warum eine Veranstaltung die in anderen Städten großen Zuspruch findet und dort ohne Probleme durchführbar ist, bei der Düsseldorfer Verwaltung auf Ablehnung stößt. Wir werden auf jeden Fall im nächsten Rat beantragen, bei dieser WM endlich auch in Düsseldorf Public Viewing zu erlauben.“

Tragischer Verkehrsunfall mit blindem Mann: SPD fordert zügige Umrüstung aller Ampeln

Aufgrund des tragischen Unfall mit einem blinden Mann, der von einer Straßenbahn erfasst wurde, als er bei Rotlicht die Straße überqueren wollte, fordert die SPD-Ratsfraktion, dass die Umrüstung der Ampelanlagen mit akustischen oder taktilen Signalgebern schneller voran getrieben wird als bisher von der Verwaltung geplant.

„Der Unfall bestätigt unsere Auffassung, dass der Plan der Verwaltung, Ampeln erst dann umzurüsten, wenn sie sowieso erneuert werden müssen, nicht akzeptabel ist“, sagt Martin Volkenrath, Vorsitzender des Ordnungs- und Verkehrsausschusses. „Das kann sich noch bis zu 10 Jahren hinziehen. Das dauert zu lange. Wir werden das Thema deshalb in der nächsten Sitzung des Ausschusses auf die Tagesordnung bringen und zügige Umrüstung aller Ampelanlagen fordern. Aus unserer Sicht bist das ein wesentlicher Baustein auf dem weg zu einer barrierefreien Stadt.“

Mehr Sozialwohnungsbau in Düsseldorf: SPD begrüßt verbesserte Förderkonditionen des Landes

„Wir begrüßen den Beschluss der Landesregierung, die Förderkonditionen für den Sozialwohnungsbau zu verbessern“, sagt Matthias Herz, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion. „ Gerade in Düsseldorf, wo der Bedarf an bezahlbarem Wohnen sehr hoch ist, ist diese Unterstützung willkommen. “

Schon die letzte Verbesserung der Förderkonditionen des Landes hat in Düsseldorf gewirkt. So wurden im Jahr 2013 insgesamt 115 Sozialwohnungen gebaut, während diese Zahl 2012 bei gerade einmal 27 Wohnungen lag.

„Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, “ findet Herz. „ Wir hoffen, dass dieser Trend anhält. Doch hier ist nun auch die Stadt gefragt. Das Handlungskonzept Wohnen reicht nicht aus, um den Bedarf an Sozialwohnungen zu decken. Die dort verlangte flexible Quote von 20 Prozent ist zu niedrig und wird zudem nur zögerlich umgesetzt.“

Herz hält weiterhin eine feste Quote von 30 Prozent für öffentlich geförderte Wohnungen bei Neubau für erforderlich, um den Bedarf zu decken und die Ausschöpfung der jährlich zur Verfügung gestellten Landesfördermittel zu gewährleisten. „Die Stadt könnte viel mehr tun, um die Bautätigkeit der Investoren auf diesem Feld zu erhöhen“, erklärt Herz abschließend.

Fahrradstationen: Gute Idee für viele Stadtteile

„Die Initiative für ein Cycle -Center am Bilker S-Bahnhof geht in die richtige Richtung und wird von uns nach der Kommunalwahl gerne umgesetzt“, sagt Martin Volkenrath, Vorsitzender des Ordnungs- und Verkehrsausschusses. „Wir werden nämlich alles Notwendige tun, um den Radverkehr in Düsseldorf zu fördern. Dazu gehören selbstverständlich auch gute Verknüpfungen mit dem Bus- und Bahnverkehr. Wir belassen es dann nicht bei Ankündigungen, sondern werden schnellstens konkrete Planungen vorlegen.“

Volkenrath verweist darauf, dass es neben dem S-Bahnhof Bilk auch noch andere Stadtteile gibt, in denen solche Stationen sinnvoll wären, z.B. in Benrath, Derendorf, Eller oder Gerresheim. „Ob es dann überall – auch in Bilk – sofort der „Chicago-Standard“ sein muss, bleibt dann zu prüfen. Im Zweifel lieber ein paar vernünftige Stationen mehr, als ein einzelner teurer Leuchtturm.“

"Das offene Internet muss verteidigt und gesetzlich geschützt werden"

Petra Kammerevert, MdEP
Medienausschuss des Europaparlaments stimmt für Netzneutralität

Der Ausschuss für Kultur und Medien im Europäischen Parlament hat am Dienstag mit großer Mehrheit wesentliche Änderungen zum Verordnungsvorschlag der EU-Kommission über den europäischen Binnenmarkt der elektronischen Kommunikation verabschiedet. "Würden unsere Formulierungen vom Parlament insgesamt übernommen, hätten wir EU-weit Netzneutralität gesetzlich verankert und damit ein wirklich offenes Internet gesichert. Mir ist bislang kein Gesetzestext bekannt, der die Kommunikationsfreiheiten aller EU-Bürger besser schützen könnte", kommentiert die SPD-Europaabgeordnete Petra KAMMEREVERT, die als Berichterstatterin des Medienausschusses die Kompromisse ausgehandelt hat, das Abstimmungsergebnis.
  • Pressemitteilung · Brüssel · Dienstag · 21.01.2014 · Weiterlesen »

SPD begrüßt Mietpreisbremse: Düsseldorf ist mit dabei

„Wir begrüßen den Beschluss der Landesregierung, die Mietpreisbremse auch für Düsseldorf einzuführen “, sagt Matthias Herz, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion. „Dies ist ein wichtiger und guter Schritt, um den rapide ansteigenden Mietpreisen entgegenzuwirken.“

Die Mietpreisbremse gilt für 59 Städte in NRW, deren Wohnungsmärkte von besonders hohen Mietpreisanstiegen und hoher Wohnungsnachfrage gekennzeichnet sind. Bisher konnten Mieten innerhalb von drei Jahren um 20 Prozent an das örtliche Preisniveau angepasst werden. Mit der Mietpreisbremse wird dies auf maximal 15 Prozent reduziert.

„Auch in Düsseldorf steigen die Mieten besonders schnell. Das Handlungskonzept Wohnen bietet keine nachhaltigen Lösungen für die bestehenden Probleme, “ erklärt Herz. „ Mit der Mietpreisbremse setzt die Landesregierung ein klares Zeichen gegen diesen mieterunfreundlichen Trend. Auch die Stadt könnte mehr tun. Kommunalpolitische Instrumente, wie etwa eine Satzung gegen die Zweckentfremdung von Wohnungen werden nicht genutzt.“

Sozialstandards statt Privatisierungsdruck

Europaparlament für Einhaltung verbindlicher sozialer und Umweltkriterien bei öffentlichen Aufträgen und Konzessionen

Klarer Erfolg für die Sozialdemokraten im Europäischen Parlament: Soziale Kriterien und Umweltstandards werden zukünftig bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen gesetzlich verankert und die Gestaltungsfreiheit der Kommunen bei der öffentlichen Daseinsvorsorge bleibt erhalten. So können Kommunen etwa die Einhaltung von Tarifverträgen oder die Verwendung fair gehandelter Rohstoffe einfordern. "Klein- und mittelständische Unternehmen dürfen gegenüber größeren Unternehmen nicht in Nachteil geraten. Hierzu soll ein soziales Auftragswesen die nötigen Strukturen schaffen und ebenso zur Sicherung und Schaffung von besser entlohnten Arbeitsplätzen beitragen," begrüßt die SPD-Europaabgeordnete Petra KAMMEREVERT, die am Mittwoch in Straßburg mehrheitlich angenommenen Richtlinien zur öffentlichen Auftrags- und Konzessionsvergabe.
  • Pressemitteilung · Straßburg · Mittwoch · 15.01.2014 · Weiterlesen »

Kunstachse für Düsseldorf: Nichts als zielloser Aktionismus

„Der Vorstoß der Ratsmehrheit aus CDU und FDP, eine Kunstachse in Düsseldorf zu schaffen, ist wieder einmal ein Paradebeispiel für ihren kulturpolitischen Aktionismus“, sagt Cornelia Mohrs, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion. „ Damit setzen CDU und FDP ihre sogenannte Kulturpolitik fort, die aus einer Aneinanderreihung von Schnellschüssen besteht, jedoch keine Stringenz und roten Faden für eine langfristige Entwicklung des kulturellen Angebots in Düsseldorf erkennen lässt.“

Dass der Vorschlag von CDU-Bürgermeister Conzen eine Kunstachse mit einem sogenannten „Skulpturen-Walk“ zu errichten, der die Graf-Adolf-Straße umfasst, umgehend auch von seinem Parteifreund, dem Oberbürgermeister öffentlich kritisiert wird, wertet Mohrs als zusätzlichen Beleg für die mangelnde Qualität dieser Idee.

„Das beweist doch wieder, dass die rechte Hand nicht weiß, was die linke tut. Es wird in der Presse ein Projekt vorgestellt, dessen Finanzierung und technische und inhaltliche Gestaltung völlig unklar sind und das noch nicht einmal in den Fachausschüssen thematisiert wurde“, betont Mohrs. „Das erinnert doch stark an vorherige unausgegorene Spontanideen der CDU und FDP zur Kulturpolitik. Man denke etwa an die öffentliche Debatte über die Zusammenlegung von Kulturinstitute oder etwa das Engagement eines Unternehmensberaters im Ruhestand zur Überprüfung der Wirtschaftlichkeit von Kultureinrichtungen, zu dessen Kompetenz im Hinblick auf Kultur nichts bekannt ist.“

Die SPD-Ratsfraktion fordert eine sachliche und öffentliche Debatte über den Kurs der Kulturpolitik in Düsseldorf. „ Wir brauchen eine verlässliche Kulturpolitik, die Perspektiven aufweist. Düsseldorf verfügt über so viel Potenzial an Kunst und Kreativität. Künstlerinnen und Künstler müssen gefördert, Kultureinrichtungen gestärkt werden. Wir brauchen einen roten Faden, statt Schnellschüsse, die uns nicht voranbringen“, sagt Mohrs abschließend.

Andreas Rimkus für Düsseldorf im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur

Jetzt kann die Parlamentsarbeit beginnen: MdB Andreas Rimkus wird sich in den kommenden vier Jahren als ordentliches Mitglied im „Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur“ und als stellvertretendes Mitglied im „Ausschuss für Arbeit und Soziales“ im Bundestag für die Bürgerinnen und Bürger seiner Heimatstadt Düsseldorf einsetzen. Damit kann sich Andreas Rimkus in den Ausschüssen engagieren, die er sich für seine Arbeit als Bundestagsabgeordneter gewünscht hat.

Fünf-Minuten-Takt für Bahn und Bus: Kurzsichtige Kostendebatte

„Der Vorschlag des OB-Kandidaten Thomas Geisel, einen Fünf-Minuten Takt bei Bahnen und Bussen einzuführen, sollte ernsthaft geprüft werden. Für eine Großstadt wie Düsseldorf mit ihren Verkehrsproblemen gerade in der Innenstadt ist das genau der richtige Lösungsansatz“, sagt Markus Raub, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion. „Die Reaktionen von CDU und FDP sind wieder mal bezeichnend. Wenn es um neue Straßen oder gar die Auto-Tunnel am Kö-Bogen geht, spielt Geld keine Rolle, aber bei Bahn und Bus wird sofort gefragt, was es kostet und nicht ob es sinnvoll ist. Diese autofixierte Verkehrspolitik ist nicht mehr zeitgemäß.“

Raub verweist darauf, dass die SPD seit Jahren für eine Attraktivierung des Bahn- Und Busverkehrs kämpft. Schnellere und pünktliche Verbindungen würden viele zum Umstieg vom Auto auf Bahn und Bus motivieren und damit nicht nur die Innenstadt von Staub, Lärm und Abgasen entlasten.

„Dass natürlich die Strecken, die heute schon eine dichten Takt haben nicht gemeint sind, versteht sich von selbst und auch, dass das nicht umsonst zu haben sein wird. Aber grundsätzlich ist das der richtige Ansatz für eine moderne Verkehrspolitik“, sagt Raub. „Das bestätigen auch die zahlreichen positiven Reaktionen von Bürgerinnen und Bürgern auf den Vorschlag von Herrn Geisel.“

Ebenso wie Geisel sieht auch Raub zudem noch erhebliches Optimierungspotenzial. „Durch die von uns geforderte flächendeckende Vorrangschaltung an Ampeln für Bahnen und Busse würde eine bessere Nutzung der vorhandenen Fahrzeuge erreicht. Sie könnten öfter und pünktlicher fahren. Das wäre auch eine Verbesserung der Qualität, die den Fahrgästen zugute käme.“

Raub fordert eine Versachlichung der Debatte. „Wir sollten gute Ideen vor allem daraufhin prüfen, ob sie gut für die Zukunft unserer Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger sind und wie man sie ggfs. umsetzen kann. Wenn man sofort mit der Kostenkeule droht und mit Fantasiezahlen argumentiert, wird Stadtentwicklung unmöglich.“

André Stinka: Dietmar Nietan ist eine hervorragende Wahl

Anlässlich der Nominierung von Dietmar Nietan zum neuen Schatzmeister der SPD erklärt André Stinka, Generalsekretär der NRWSPD:

Die NRWSPD freut sich sehr über die Nominierung von Dietmar Nietan zum neuen Schatzmeister der SPD.Er verfügt über langjährige politische Erfahrung in der Kommunal-, Bundes- und Europapolitik, hat klare politische Vorstellungen und ist auf allen Ebenen der Partei und darüber hinaus bestens vernetzt.
  • Pressemitteilung · Düsseldorf · Mittwoch · 08.01.2014 · Weiterlesen »