Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 15. Februar 2012

SPD lehnt Verkauf der IDR ab

In der Diskussion um den Spendenskandal bei der städtischen Tochter IDR werden Zweifel an der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens gestreut. CDU und FDP spekulieren in der Presse sogar über einen möglichen Verkauf.

„Das wäre aus meiner Sicht der falsche Weg“, sagt Markus Raub. "Der Tatsache, das die IDR in den letzten Jahren Gewinne an die Stadt abgeführt hat, entnehme ich, dass sie wirtschaftlich gesund ist. Wenn da jetzt von "Bilanztricksereien" die Rede ist, muss die Kommunalaufsicht eingeschaltet werden. Unabhängig davon prüfen wir sowieso zur Zeit, ob wir das Rechnungsprüfungsamt einschalten sollen."

Ein Verkauf der Gesellschaft wäre aus Sicht der SPD-Ratsfraktion eine wirtschaftliche Fehlentscheidung: "Die IDR leistet seit fast 120 Jahren hervorragende Arbeit für Düsseldorf und ist nicht zuletzt Dank der neuen Führungsstruktur auch für die Zukunft hervorragend aufgestellt", so Raub weiter. "Ich glaube eher, dass diese Überlegungen jetzt nur lanciert werden, um von den Skandalen rund um Spenden und Partys der CDU abzulenken. Ein möglicher IDR-Verkauf wurde auch in der Vergangenheit bei Bedarf gerne als Totschlagargument genutzt, z.B. um die Arbeitnehmer einzuschüchtern."